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Nach einer langen Winterpause geht es für die ISCHN am kommenden Samstag vor den Toren Frankfurts im Bad Homburger Stadtteil Ober-Eschbach gegen die „Pirates“ weiter.

In der Ober-Eschbacher Albin-Göhring Halle ist der SG bisher noch nicht viel geglückt. Selbst in der Meistersaison 2014/2015 konnte dort nur ein Punkt geholt werden. In den letzten beiden Spielzeiten gab es zwei Niederlagen bei den Hessinnen. Die Heimbilanz sieht dagegen deutlich besser aus. Gerade der deutliche 31:20 Erfolg aus dem Hinspiel, zeigt, dass diese Saison nur ein Auswärtssieg beim 9. der Tabelle dem eigenen Anspruch gerecht wird.

Ober-Eschbach kann diese Saison die Leistungen der Vorsaison (5. Platz) bisher nicht bestätigen. Ein Grund dafür ist sicher das – vorsichtig ausgedrückt – unruhige Umfeld.

Trainer Marc Langenbach war nach dem enttäuschenden Saisonauftakt zurückgetreten. Ihm folgte kurz darauf der langjährige Manager Gerhard Döll, der nach einem Disput mit der Mannschaft ebenfalls sein Amt niederlegte. Auch Juliane Grauer, bis dato die Haupttorschützin der Pirates, schied aus. Und nun wechselte in der Winterpause auch noch Linksaußen Linda Brocke zu Ligakonkurrent Eddersheim.

Trotz aller Widrigkeiten hat die Mannschaft, die mittlerweile von Alexander Adamski trainiert wird, den einen oder anderen Achtungserfolg vorzuweisen. Beispielsweise den Auswärtssieg bei der Reserve des 1. FSV Mainz 05.

Christian Grzelachowski kann mit der Spielvorbereitung nicht zu frieden sein. Im ISCHN Lager haben sich einge krank gemeldet und die eiskalten Temeperaturen in der IGS-Halle lassen keine normale Trainingsgestaltung zu. „Das darf aber alles keine Ausrede sein!”, betont der A-Lizenz Inhaber, wohlwissend, dass die Aufgabe schwerer ist, als es der Tabellenstand vermuten lässt.„ Die verbliebenen Spielerinnen von Ober-Eschbach werden entweder aus Verbundeheit für ihren Verein alles geben oder um sich für neue Vereine zu empfehlen! Das macht Ober-Eschbach gefährlich! Für uns zählt das aber nur nebensächlich. Wir müssen unsere Leistung abrufen. Dafür brauchen wir eine starke 6:0 Abwehr und wirklich gute Torhüterinnen. Hier haben wir in der Woche dran gearbeitet. Im Angriff haben wir im Training Kreuzbewegungen einstudiert um deren Abwehr auseinanderzuziehen und an unserer zweiten Welle geübt.”

Um 19:45 Uhr geht ist Anpfiff Bad Homburg, die ISCHN freuen sich sicher über reichlich Unterstützung in fremder Halle.